Alex. Geiger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
Die Geschichte der Geiger Drechselbänke ist eng mit dem deutschen Maschinenbau des 20. Jahrhunderts verbunden, wobei insbesondere die Firma Geiger aus Ludwigshafen für ihre robusten und langlebigen Holzdrehmaschinen bekannt wurde. Geiger-Drechselbänke gelten heute als Klassiker und sind besonders bei professionellen Holzhandwerkern und Liebhabern aufgrund ihrer massiven Bauweise sehr geschätzt.
- Ursprünge (Anfang 20. Jahrhundert): Bereits in den 1920er Jahren produzierte Geiger in Ludwigshafen Drechselbänke, die anfangs noch über Transmissionen (Riemenantrieb) angetrieben wurden.
- Wirtschaftswunderzeit (1950er/1960er): In dieser Zeit etablierte sich Geiger als Hersteller für hochwertige Maschinen im Holzhandwerk. Modelle wie die Geiger G 25 wurden populär.
- Merkmale der Geiger-Maschinen: Die Maschinen waren für ihre massive Konstruktion (oft aus Grauguss) bekannt, was Vibrationen minimiert.
- G 25/G 25 F/S: Ein sehr bekanntes Modell mit einer Spitzenhöhe von ca. 250 mm und Spitzenweiten bis 1500 mm oder mehr, häufig ausgestattet mit Schnellspannreitstock und Kreuzsupport.
- Vielseitigkeit: Geiger-Bänke waren oft für den industriellen Einsatz oder für Serienarbeiten konzipiert, konnten aber auch für Metallarbeiten umgerüstet werden.
- Verfügbarkeit: Auch Jahrzehnte nach der Produktion gelten gebrauchte Geiger-Drechselbänke als wertstabil und werden oft überholt (restauriert) weitergenutzt.
Abgrenzung:
Es ist darauf zu achten, dass die historische Maschinenbaufirma Geiger (oft Ludwigshafen) nicht mit der heutigen Gerhard Geiger GmbH & Co. KG zu verwechseln ist, die sich seit 1952 auf Sonnenschutzantriebe spezialisiert hat.
Quelle: Alex. Geiger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG