Die Welt der Nadelhölzer
Nadelholz
Die Blätter sind dünn und spitzig wie Nadeln.
Frühere Bezeichnungen
- Schwarzholz
Die Blätter (Nadeln) im Winter fast schwärzlich sind
- Tangelholz
Die spitzen Nadeln als Tangeln, von mittelhochdeutsch Tan Feuer; für Tanne, Dann englisch tang Dorn, Stachel bezeichnet wurden
- Harzholz
Weil es Harz enthält
Das Kernholz ist dunkler als das Splintholz
- Lärchen (Larix spec.)
- Waldkiefer (Pinus sylvestris)
- Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
- Eibe (Taxus spec.)
Kein Farbunterschied
- Tannen (Abies spec.)
- Fichten (Picea spec.)
- Im Sommer werden die Durchmesser kleiner und die Wandstärken größer.
- Das dann gebildete Spätholz dient der mechanischen Festigung des Stammes.
- Der Wechsel zwischen Spät- und Frühholz lässt die Jahresringe deutlich hervortreten.
- Das Nadelholz besteht zu 90 bis 95 % aus längs verlaufenden Tracheiden und ist somit insgesamt homogener als das Holz der Laubbäume.
- Der Rohdichtebereich ist mit 0,3 bis 0,6 relativ eng begrenzt.
- Unter anderem weil es Harz enthält, ist Nadelholz im Vergleich zu gleichschweren Laubhölzern resistenter gegen Witterung und Pilzbefall, ebenso ist es korrosionsbeständiger gegenüber Chemikalien.
- Auf Grund der meist geringen Schwindung ist es auch form- und dimensionsstabiler. In Verbindung mit der guten Bearbeitbarkeit lassen diese Eigenschaften eine vielseitige Verwendung insbesondere als Bau- und Schnittholz zu.
- Insbesondere die Fichte spielt darüber hinaus eine tragende Rolle in der Papierherstellung, durch die im Vergleich zu Laubbäumen längeren Fasern eignet sich Nadelholz gut um besonders stabile Papiere bzw. Zellstoff zu produzieren.

Eigenschaften und Merkmale von Nadelhölzern
Nadelhölzer zeichnen sich durch ihre charakteristischen Eigenschaften aus, die sie für verschiedene Anwendungen prädestinieren. Ihre oft geradlinige Maserung, der natürliche Harzgehalt und die damit verbundene Widerstandsfähigkeit machen sie zu einem beliebten Material für den Innen- und Außenbereich.

Verwendung von Nadelhölzern
Zirbenholz
Auch bekannt als Arve, ist für seine einzigartige Optik und seinen angenehmen Duft bekannt. Diese Holzart stammt aus den hohen Alpen und hat sich als besonders langlebig und widerstandsfähig erwiesen. Die Schale wird nicht nur zum Servieren von Snacks oder Früchten verwendet, sondern ist auch ein dekoratives Element in jedem Wohnraum. Sie fügt sich harmonisch in verschiedene Einrichtungsstile ein und bringt einen Hauch von Natur in Ihr Zuhause. Darüber hinaus hat Zirbenholz eine beruhigende Wirkung und fördert eine entspannte Atmosphäre
Eibe
Mit abstand das härteste und beanspruchbare Holz unter den Nadelhölzer.
Der Baum kann so als Heckenstrauch, als einzelner Baum/ Stauch, als auch als im Wald als Unterstand vor allem in Buchenwälder stehen.
Das Holz der Eibe wurde seit jeher vom Menschen geschätzt, da es eine außergewöhnliche Härte und Zähigkeit aufweist. Dementsprechend reicht seine Nutzung weit zurück. Den ältesten Nachweis für die Verwendung von Eibenholz als Werkzeug bildet die Lanzenspitze von Clacton-on-Sea aus der Holsteinwarmzeit vor etwa 300.000 Jahren. Aus der Eem-Warmzeit vor etwa 130.000 Jahren stammt die Lanze von Lehringen. Auch der berühmte „Ötzi“, die Gletschermumie, die 1991 in den Ötztaler Alpen gefunden wurde und vor 5200 Jahren lebte, trug einen Bogenstab von ca. 1,80 Meter Länge aus Eibenholz bei sich. Der Stiel seines Kupferbeiles war ebenfalls aus Eibenholz.