Buche (Rotbuche)
Englisch: Beech
Botanischer Name: Fagus sylvatica
Vorkommen: Europa
Im geschlossenen Bestand mit hoch angesetzter Krone bis zu 35 m hoch. Auf der glatten, hellgrauen Rinde sind die Narben der abgestorbenen Äste besonders markant. Wegen ihrer Ähnlichkeit mit einem herabhängenden Schnurrbart werden sie Chinesenbärte genannt. Die dunkelgrünen Blätter sind oval und ganzrandig.
Freistehend bilden Buchen eine weit ausladende Krone, die sich im Waldbestand selten entfalten kann. Buchen werden bis zu 300 Jahre alt, die wertvollen Stämme werden nach 100 bis 140 Jahren geerntet.
Kernreifholz. Das helle, fast weißliche Buchenholz erhält durch Dämpfung beziehungsweise Trocknung die bekannte, rötliche Farbe. Unter Lichteinwirkung wechselt der Farbton in fahlgelb. Immer häufiger wird von Buchen ein fakultativer, rotbrauner Kern ausgebildet, der wolkig abgesetzt oder unregelmäßig sternförmig als sogenannter Spritzkern ausgebildet ist. Die Holzstrahlen sind in allen Schnittrichtungen deutlich sichtbar und prägen vor allem im Tangentialschnitt das Holzbild, wo sie als feine, mehrere Millimeter hohe Spindeln auftreten.
Verwendung: besonders gut zu fräsen, drechseln und schnitzen.
Verwendung: Möbel- und Innenausbau, Furniere und Sperrholz, Treppen und Parkett, Spielwaren, Küchengeräte, Bürsten und Werkzeugteile sowie Verpackungen wie Obststeigen etc.
Raum-Gew.: frisch: 720-900kg/m³
luftrocken: 680kg/m³