Lärche
Englisch: Larch
Botanischer Name: Larix decidua
Abarten: Europäische-, Japanische-, Sibirische Lärche, Tamarack
Vorkommen: Europa, Sibirien, Japan
Die Lärche hat einen stumpfkegelförmigen Wuchs und erreicht Höhen bis 45 m. Die Rinde ist in der Jugend grau und glatt; alte Lärchen haben eine dicke, tiefrissige Schuppenborke, die innen rot und außen graubraun ist. Die weichen, hellgrünen Nadeln sitzen in Büscheln an kleinen, höckerartigen Kurztrieben. Das Lebensalter wird mit über 800 Jahren angegeben, als Nutzholz wird die Lärche nach 100 bis 140 Jahren geerntet.
Der helle Splint der Lärche ist sehr schmal, der Farbton des Kernholzes variiert stark von hellbraun (so genannte Graslärche) bis intensiv rotbraun. Er dunkelt kräftig nach. Der Frühholz-/ Spätholzkontrast innerhalb des Jahrringes ist ausgeprägt, wobei der Spätholzanteil 1/ 2 bis 1/ 3 der Jahrringbreite betragen kann.
Das Lärchenholz besitzt sehr gute Festigkeitseigenschaften, sie sind jedoch, abhängig vom Standort, stark streuend, entsprechend auch die Dichte (400 bis 820 kg/m³), die im Mittel bei 550 kg/m³ liegt. Das Holz gilt als mittelhart (Brinellhärte 19 N/mm²) mit einem guten Stehvermögen.
Verwendung: Lärchenholz wird sowohl im Außen- als auch im Innenbereich verwendet, tragend und nichttragend. Es wird für hoch beanspruchte Baukonstruktionsteile sowie im Boots-, Brücken-, Erd- und Wasserbau eingesetzt. Im Innenausbau geht der Einsatz von Fenstern und Türen über Fußböden und Verkleidungen bis in den Möbelbereich.
Raum-Gew.: frisch: 650 kg/m³
luftrocken: 550 kg/m³
"Graslärche" schnellwachsende Lärche mit besonders breite Jahresringe.