Pappel
Englisch: Black and White poplar, Aspen
Botanischer Name: Populus nigra
Abarten: Schwarzpappel, Weiß-, Silberpappel, Zitterpappel, Espe
Vorkommen: Europa, Asien, Nordamerika
Von den heimischen Pappelarten erreicht die Weißpappel mit 40 m die größten Höhen. Die Kronenformen sind sehr unterschiedlich. Die Rinde der Schwarzpappel ist zuerst glatt, aschgrau und geht in eine braunschwarze, tiefrissige Borke über. Bei der Weißpappel ist sie in der Jugend weißgrau und später auch dunkel. Die Aspe hat anfangs eine glänzende, grüngelbliche Rinde, die dann dunkelgrau wird.
Sie haben bereits im Alter von 30 bis 50 Jahren nutzholztaugliche Dimensionen. Das Höchstalter liegt bei der Aspe bei 100 Jahren, Schwarz- und Weißpappel können jedoch bis 400 Jahre alt werden.
Die Grenzen der meist sehr breiten Jahrringe sind durch ein schmales, dichteres Spätholzband markiert. Es ist ein sehr homogenes Holz mit wenig Textur. An Längsschnitten sind die Poren als feine Nadelrisse erkennbar.
Die Bearbeitbarkeit ist gut, wegen des häufigen Reaktionsholzanteils entsteht aber beim Hobeln oft eine wollige Oberfläche. Es ist gut beiz- und lackierbar, jedoch schlecht polierbar.
Verwendung: Zündhölzern und Verpackungen (Obstkisten, Spankörbe usw.), Sperrholzproduktion, Industrieholz der Zellstofferzeugung und der Spanplattenindustrie, Edelfurnieren.
Raum-Gew.: frisch: 730-1050 kg/m³
luftrocken: 400-560 kg/m³