Kiefer

Englisch: Scots pine, Black pine

Botanischer Name: Pinus sylvestris L., Pinus nigra

Abarten: Föhre

Vorkommen: Europa, Asien, Nordamerika

Baumhöhe von 10 bis 30 m, maximal 40 m. Die Weißkiefer weist im unteren Stammbereich eine tiefrissige, platte Borke auf, während sie im oberen Bereich bis ins hohe Alter eine dünne, fuchsrote Rinde hat. Die Borke der Schwarzkiefer ist grau bis dunkelbraun und tief gefurcht. Beide Baumarten sind Zweinadler, die Nadeln sitzen immer paarweise auf den Zweigen und sind in sich gedreht.

 

Das harzreiche Kiefernholz greift sich fett an. Auch bei diesem Nadelholz ist die Jahrringgrenze aufgrund deutlicher Unterschiede der Zellwandstärken von Spät- und Frühholz klar zu erkennen. Ein kräftiges Nachdunkeln des Splints zu Honiggelb und des Kernbereichs zu Rotbraun.

 

Kernholz.  Weißkiefer ist weiche bis mittelharte Holz, die Schwarzkiefer gilt als mittelhart. Kiefernholz ist leicht zu trocknen und zu bearbeiten, sieht man ab vom Verkleben der Werkzeuge bei besonders harzigen Qualitäten. In der Dauerhaftigkeit liegt das Kernholz der Kiefer in der Klasse 3 bis 4 (mäßig bis wenig dauerhaft).

 

Verwendung: Möbel, Blindholz, Kisten und Zellstoffgewinnung

 

Raum-Gew.: frisch: 750-800 kg/m                 

              luftrocken: 470-620 kg/m³