Eiche

Englisch: Oak

Botanischer Name: Quercus robur

Abarten: Stiel-, Sommereiche; Trauben-, Winter-, Steineiche; Zerreiche; Roteiche

Vorkommen: Europa, Westasien

Bäume mit stark ausladender Krone, 20 bis 30 m hoch. Die Rinde der heimischen Eichenarten ist zuerst weißlich grau und weist später eine dunkle tieflängsrissige Borke auf. Die typisch gelappten Blätter sind je nach Eichenart verschieden lang gestielt.

Eichen können bis zu 2000 Jahre alt werden. Mooreichen sind seit Jahrhunderten im Moor überdauerte Eichenstämme.

 

Alle Eichenarten sind typisch ringporig mit markanten breiten Holzstrahlen. Die heimischen Arten zählen mit Ausnahme der Zerreiche zu den Weißeichen und unterscheiden sich von den Roteichen im Farbton, der bei dieser etwas rötlicher ist.

 

Das Holz ist im Allgemeinen gut zu sägen, hobeln, bohren und fräsen. Wegen des Gerbsäuregehalts können bei Berührung feuchten Eichenholzes mit Eisen dunkelblaue bis schwarze Reaktionsflecken entstehen. Eichen-Kernholz ist dauerhaft gegen Pilze (Resistenzklasse 2).

 

Verwendung: Möbelbau, Innenausbau sowie für Fenster und Türen, Treppen, Geländer und Verkleidungen vor allem im Außenbereich und besondere Zwecke im Hoch- und Tiefbau.

 

Raum-Gew.: frisch: 850-1100kg/m³                                                                                                                            

                luftrocken: 650-760kg/m³